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Chlorung im südwestlichen Landkreis Schweinfurt

Ihr Wasserversorger informiert aktuell am 30.07.2021

Nach wie vor wird in den betroffenen Ortschaften dem Trinkwasser in geringen Mengen Chlor zugeführt. Dies geschieht, um die Trinkwasserqualität aufrecht zu erhalten und alle Haushalte mit einwandfreiem Trinkwasser zu versorgen.

Wir arbeiten sukzessive daran, alle möglichen Eintragsquellen von Keimen, die in Betracht kommen könnten, auszuschließen. Um die genaue Ursache zu finden kann immer nur an einer möglichen Eintragsquelle „gearbeitet“ werden. Da es sich um ein komplexes Versorgungssystem handelt, sind die Arbeiten zeitaufwendig. Weiterhin sind immer wieder als Kontrollen mikrobiologische Untersuchungen an festen Stellen im gesamten Netz durchzuführen. Diese mikrobiologischen Proben benötigen alleine jeweils 48 Stunden im Brutschrank um ausgewertet werden zu können.

Es besteht nach wie vor kein Grund zur Beunruhigung. Sie können weiterhin unbedenklich das Trinkwasser verwenden. In manchen Haushalten kann es immer wieder zu einem leichten Chlorgeruch kommen, was jedoch die Qualität des Trinkwassers nicht mindert oder beeinträchtigt.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Diese Mitteilung wird stetig aktualisiert.

Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren. Wir freuen uns jederzeit über Ihr Feedback.

Ihr Wasserversorger informiert aktuell am 12.05.2021

Bei Untersuchungen Ende Februar 2021 im Hochbehälter Hergolshausen wurde eine Wasserverunreinigung in Teilen des südwestlichen Landkreises Schweinfurt festgestellt. Betroffen waren die Haushalte in Waigolshausen, Theilheim, Hergolshausen, Werneck, Ettleben, Zeuzleben, Mühlhausen, Eßleben und Garstadt.

Die vom Gesundheitsamt Schweinfurt veranlasste Sicherheitsdesinfektion des Trinkwassers mittels Chlor sowie die zusätzliche Auflage, Trinkwasser abzukochen, wurde am 26.02.2021 unmittelbar in die Wege geleitet.

Nachdem die Chlorung innerhalb einer Woche in jedem Haushalt angekommen war, wurde das Abkochgebot am 08.03.2021 zurückgenommen.  Das Trinkwasser wird aus Sicherheitsgründen weiterhin in geringen Mengen mit Chlor versehen. Die genaue Ursache der „Verkeimung“ lässt sich – trotz akribischer Ursachenforschung – nicht einwandfrei feststellen. Die offensichtlichste Erklärung ist, dass die Verunreinigung – trotz aller Vorsicht – bei der Baumaßnahme entstanden ist.

Das Zurückfahren der Chlormenge wird schrittweise erfolgen. Unser langfristiges Ziel ist es, wieder Chlorfreiheit zu erlangen.  Wann dies sein wird, ist noch nicht absehbar. Der Prozess dorthin ist langwierig und lässt sich folgendermaßen erklären:

Beim sukzessiven Rückfahren der Chlordosierung wird in kleinen Schritten die Dosierung reduziert. Bei jedem Schritt muss abgewartet werden, bis sich der neue Chlorwert über das betroffene Versorgungsgebiet eingependelt hat. Danach ist in diesen Ort die Keimfreiheit mittels mikrobiologischer Probe nachzuweisen. Jede dieser Proben benötigt zwei Tage Auswertezeit, um eventuell vorhandene Keime aufzuspüren. Erst dann, wenn diese Schleifen durchlaufen sind, wird das Gesundheitsamt – in einem letzten Schritt – die Chlorung komplett aufheben.

Trotz der momentanen Chlorung ist unser Trinkwasser von bester Qualität und kann bedenkenlos getrunken werden. Damit beantworten wir vereinzelte Anfragen von Haushalten, die einen Trinkwassersprudler als idealen Durstlöscher nutzen, ob dies weiterhin gesundheitlich unbedenklich genutzt werden kann, uneingeschränkt mit „Ja“.

Zum Befüllen von Aquarien empfiehlt es sich aber, das benötigte Wasser über den Tag stehen zu lassen und tags darauf das Aquarium zu füllen. Alternativ bietet der Tierhandel geeignete Mittel/Zusätze, die dem Wasser beigemischt werden.

Diese Mitteilung wird stetig aktualisiert.

Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren. Wir freuen uns jederzeit über Ihr Feedback.

Link:  https://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/hergolshausen-weiter-raetselraten-ueber-keime-im-trinkwasser-art-10600874

 

Ihr Wasserversorger informiert am 04.11.2020

Der Zweckverband zur Wasserversorgung hatte am 11.09.2020 bei einer Routinekontrolle am Hochbehälter Hergolshausen eine Wasserverunreinigung in Teilen des westlichen Landkreises Schweinfurt festgestellt. Betroffen waren die Haushalte in Waigolshausen, Theilheim, Hergolshausen, Werneck, Ettleben, Zeuzleben, Mühlhausen, Eßleben und Garstadt.

Nach erfolgreicher Desinfizierung (Chlorung) des betroffenen Rohrleitungsnetzes konnte das verfügte Abkochgebot bereits wieder zum 18.09.2020 aufgehoben werden. Die einwandfreie Beschaffenheit des Trinkwassers konnte durch weitere Untersuchungen des Trinkwassers zweifelsfrei festgestellt werden.

Natürlich finden anhaltend und regelmäßig mikrobiologische Prüfungen des Wassers statt. Die Untersuchungsergebnisse bestätigen, dass die strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnungen erfüllt werden.

Die Ursache der Verunreinigung bleibt unklar. Es liegt aber die Vermutung nahe, dass Sanierungsarbeiten am Hochbehälter Hergolshausen eine mögliche Ursache darstellen könnten. Deshalb wurde auch entschieden, die Chlorung im Rahmen der Trinkwasserverordnung sowie dem einschlägigen technischen Regelwerk des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) höchstvorsorglich solange fortzuführen, bis die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind. Damit geht die RMG als Wasserversorger auf Nummer sicher, natürlich wiederum im vollumfänglichen Einvernehmen mit dem Gesundheitsamt.

Der Bauzeitenplan sieht den Jahreswechsel 2020/2021 als Ende der Baumaßnahmen vor. Mit dem Ende der Baumaßnahmen ist der passende Zeitpunkt gefunden, um das beigemengte Chlor sukzessive zu reduzieren und vollständig einzustellen. Mit dem langsamen Rückfahren des Chlor wird sich die natürliche mikrobiologische Schutzschicht innerhalb der Leitungsnetzes wieder regenerieren.

Die RMG als Ihr Wasserversorger hat den Anspruch, Ihnen baldmöglichst wieder das im Wasserschutzgebiet Ettleben gewonnene Grundwasser ohne jeglichen Chlorzusatz zur Verfügung zu stellen. Bis dieser Zeitpunkt erreicht ist, bitten wir noch um etwas Geduld und Verständnis für unsere getroffenen Vorsichtsmaßnahmen.

Wir dürfen Ihnen nochmals versichern, dass die derzeitige wohldosierte Chlorung nur auf das notwendige Maß beschränkt ist und deshalb auch keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen bestehen. Für Haustiere ist Chlor ebenfalls ungefährlich. Für Fische (in Aquarien) allerdings ungeeignet.

Sobald kein Chlor mehr zum Einsatz kommt, werden wir Sie hierüber informieren.